Die Bohr-Ramm-Säule – So einfach wie effizient!

Bei der Bohr-Ramm-Säule nach dem System Geopier GP3® handelt es sich um Säulen aus Schotter. Der Schotter wird in ein per Schneckenbohrung vorgebohrtes Loch eingebracht und mit einem patentierten „Hammer“ lagenweise hoch verdichtet. Durch das Geopier GP3®-System können Böden schlechter Tragfähigkeit wie beispielsweise weiche Lehme und Schluffe, schluffige Sande oder Kiese sowie anthropogene gemischtkörnige Auffüllungen derart verbessert werden, dass hochbelastete Fundamente setzungsarm auf Ihnen gegründet werden können. Die Verbesserung der Tragfähigkeit des Baugrundes auf aufnehmbare Sohldrücke von über 350 kN/m² (charakteristisch) werden hiermit erreicht.

Vorteile

  • Sehr schnelle Herstellung.
  • Sofort überbaubar, da keine Abbindezeit benötigt wird.
  • Während der Ausführung der Schneckenbohrung kann das Bohrgut begutachtet werden. Die Angaben aus dem Bodengutachten können hierbei überprüft werden.
  • Kostensparende schwimmende Gründungen sind möglich. Die Säulen müssen aufgrund der hohen Verspannung mit dem umgebenden Boden und der Verbesserung der Tragwirkung des umgebenden Bodens durch Erhöhung der Spannungen nicht zwingend auf tragfähigen Boden abgesetzt werden. Es wird ein verbessertes tragfähiges Bodenpaket erzeugt, ohne den Boden komplett austauschen zu müssen.
  • Bei nicht standfesten Böden kann die Bohrung verrohrt ausgeführt werden.

Wirkungsweise

Die lagenweise vertikale Verdichtung des eingebrachten Schotters mit dem speziellen Verdichtungskopf drückt das Material zusätzlich seitlich in den umliegenden Boden wodurch eine Verspannung mit dem Bodengefüge und somit eine sehr hohe Mantelreibung hervorgerufen wird. Die spätere Lastaufbringung führt zu einem Ausbauchen der Säule, wodurch im umliegenden Boden Widerstand/Spannung aufgebaut wird, gleichzeitig erhöhen sich mit dem Einsetzen von Setzungen an der Geländeoberkante die Vertikalspannungen im Boden, was auch zu einer Erhöhung der Horizontalspannungen und somit zur seitlichen Stützung der Säule führt. Die Interaktion zwischen Säule, Boden und Lastaufbringung begründet das Gesamttragverhalten der Baugrundverbesserung.

Das Einbaumaterial weist eine höhere Scherfestigkeit als der umgebende Boden auf. Dadurch wird der Untergrund im Hinblick auf seine Traglast bzw. Grenztragfähigkeit verbessert. Hierdurch wird die Standsicherheit der Gründung verbessert.

Die Säule und das verstärkte Bodengefüge ermöglichen eine effektive Reduzierung und Homogenisierung von Setzungen und die Stützung von hochbelasteten Fundamenten und Bodenplatten.

Geopier GP3

Mario Schliefke
Geschäftsführer

  • 0800 – 91 92 900

  • anfrage@schliefke-geopier.de





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Details: Säulenherstellung Geopier GP3®

In nachfolgender Skizze ist die Herstellung einer Bohr-Rammsäule schematisch aufgezeichnet.

Geopier GP3

Im ersten Schritt (a) wird mit Hilfe eines Schneckenbohrers (mit Bohrgutförderung) ein Bohrloch mit Nenndurchmesser 0,75 m hergestellt. Als Nächstes wird ein etwa 0,30 – 0,50 m mächtiger Säulenfuß aus Schotter eingebracht (b) und mit Hilfe eines passgenauen stählernen Verdichtungsgerätes verdichtet (c). Anschließend wird die Säule aus einem weit gestuften Grobkorn lagenweise mit ca. 30 cm bis 40 cm Stärke (verdichtete Lagenstärke) (d) bis zur Fundamentunterkante aufgebaut, wobei jede Lage ausreichend lange (ca. 10 s bis 15 s) verdichtet wird. Durch die Vertikalrammung mit dem speziell ausgebildeten Verdichtungskopf dringt der Schotter zusätzlich in den umgebenden Boden ein (d) wobei der anstehende Boden seitlich verdrängt wird. Die umliegende Bodenmatrix wird hierdurch verdichtet. Der Säulendurchmesser wird daher auch von der Steifigkeit der anstehenden Böden bestimmt. In Horizonten geringerer Steifigkeit stellen sich größere Säulendurchmesser ein, umgekehrt sind bei steiferen Böden kleinere Durchmesser (min. 0,75 m) zu erwarten. Inhomogenitäten im Baugrund werden auf diese Weise kompensiert.

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