Aufgrund der hohen Kohäsion von bindigen Böden ist es in der Regel nicht möglich die Lagerungsdichte durch reines Rütteln oder Stampfen zu verbessern. Um die Kennwerte bindiger Böden dennoch verbessern zu können wird bei der Rüttelstopfverdichtung durch das einbringen eines Tiefenrüttlers der anstehende Boden im ersten Schritt voll verdrängt, und anschließend der beim Ziehen des Rüttlers entstandene Hohlraum durch grobkörniges Schottermaterial aufgefüllt. Zur zusätzlichen Verdrängung und daraus resultierenden Verdichtung des Bodens wird im Pilgerschritt Verfahren in das eingefüllte Material mit dem Rüttler eingefahren, bis gegebene Parameter wie Menge eingebautes Material oder Energiebedarf des Rüttlers erreicht werden.

Vorteile

  • indirekter Baugrundaufschluss bei jeder Säule
  • problemloses Anpassen an wechselnde Baugrundverhältnisse
  • direkte Wiedergabe des Verdichtungsgrades

Nachteile

  • Hoher Grad an benötiger technischer Ausrüstung
  • spezielle Trägergeräte oder zusätzliche Hydraulikaggregate notwendig
  • daraus resultierende hohe BE-Kosten
  • Tiefenbegrenzung durch Dimensionierung des Trägergerätes
  • begrenzt in der Lastabtragung

Rüttelstopfsäulen

Mario Schliefke
Geschäftsführer

  • 0800 – 91 92 900

  • anfrage@schliefke-geopier.de





Felder mit * sind Pflichtangaben.